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16.09.2014

Neues Pindl-Modellprojekt:

Mit Methoden der Marktforschung den Schulunterricht verbessern

Regensburg - Wie gut ist eine Schule? Wie unterschiedlich beurteilen Lehrer und Schüler den Unterricht, die organisatorischen Abläufe und auch die technische Ausstattung ihrer Schule? Wenn es um bessere Schulnoten geht, sind nicht immer alleine die Intelligenz und der Fleiß der Schüler ausschlaggebend. Seit Jahren arbeitet deshalb auch das bayerische Kultusministerium mit spezieller-Software, die Leistung und das pädagogische Angebot an den bayerischen Schulen zu optimieren. Weil die vorhandenen Evaluierungsprogramme aber für alle Schulformen funktionieren müssen, sind sie zwangsläufig sehr allgemein gehalten. "Ein solches Programm von der Stange kann deshalb nur sehr grob Tendenzen abbilden", sagt Professor Dr. Edgar Feichtner vom Institut für DV-gestützte Marktforschung in Regensburg. An den Privaten Schulen Pindl wird deshalb jetzt eine von seinem Institut neu entwickelte, ganz spezielle Software eingesetzt. Sie basiert auf den Erfahrungen der Marktforschung und soll das System Schule als Ganzes nachprüfbar besser und effizienter machen.

Professor Feichtner hat bei seiner Arbeit mit Wirtschaftsunternehmen festgestellt: Marktforschung bringt in der Regel wenig, weil nur 20 Prozent der etwa aus Kundenbefragungen gewonnen Erkenntnis in der Praxis umgesetzt werden. Sie verpufft oft, weil vor allem die Betroffenen viel zu wenig in die Analyse und Optimierungsprozesse einbezogen werden. Ähnliche Schwächen haben die bisher zur Optimierung des Schulunterrichts eingesetzten Programme.
 
MafoTOOL - Wegweiser zu einem besseren Unterricht
Feichtners Team hat deshalb für ein Pilotprojekt an den Privaten Schulen Pindl in Regensburg eine spezielle MafoTOOL-Software entwickelt. Es hilft der Schulleitung, vor allem aber auch den Lehrern mit Unterstützung der Schüler Korrekturpotenzial im Unterricht zu erkennen. Das reicht von neuen Möglichkeiten, den Unterricht ohne Qualitätsverlust noch interessanter zu gestalten bis hin zum Erkennen von Defiziten in der technischen Ausstattung der Schule.

Grundlage der Mafo-Effizienzoptimierung sind Fragebögen, die von Lehrern, Schülern und auch den Pindl-Mitarbeiter in der Verwaltung ausgefüllt werden. Das Spektrum der Fragen reicht von der direkten Kommentierung des Unterrichts durch die Schüler bis zur Beurteilung der Situation auf dem Pausenhof. "Aus nahezu 3000 Fragebögen ergibt sich dann ein sehr differenziertes Gesamtbild über alle wesentlichen Abläufe an unseren Schulen", sagt Pindl-Geschäftsführer Markus Pindl.

Ein Gewinn für Lehrer, Schüler und die Schule als Ganzes
Für die Schulleitung bringen die Auswertungen interessante Erkenntnisse, etwa um bestimmte Lehrkräfte ihren Stärken entsprechend gezielter einzusetzen und auch für alle Beteiligten Leistungs- und Veränderungsziele für das nächste Schuljahr zu formulieren. "Stellen wir zum Beispiel fest, dass ein Lehrer mit Unterstufen-Schülern besser klarkommt als mit den Oberstufen, wird er auf Wunsch in Zukunft verstärkt in den Unterstufen-Klassen eingesetzt", so Markus Pindl. Das nützt allen: dem Lehrer, den Schülern und der Schule als Ganzes.

Grundsätzlich gilt beim Mafo-System: Alle Beteiligten haben im Zuge des Optimierungsprozesses immer wieder Gelegenheit, sich in den Meinungsbildungsprozess einzubringen. Die Schüler geben ihre Beurteilungen im Laufe des Schuljahrs klassenweise online ab. Die Schulleitung und das Lehrpersonal können per Passwort geschützt auf die Auswertungen zugreifen.  

"Als Ziel des Mafo-Projekts sehen wir die permanente Verbesserung der Gesamtleistung der Schule, von der Arbeit der Lehrer bis hin zur Verwaltung und der angebotenen Infrastruktur", sagt Pindl-Geschäftsführer Markus Pindl. Möglich ist dies auch, weil der Aufbau des MafoTOOLS auch die Kosten des Projekts überschaubar hält - unabhängig davon ob die Prozesse nun über sechs oder  zwölf Monate oder über mehrere Jahre laufen.
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